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  Wächtersbach-Neudorf ...  

24.09.2020


Header Neudorf V2 mit Wappen

Die Randnotiz

Die Diensttreppe

Froh sind die Neudorfer schon, dass nach monatelangen Bauarbeiten die neue Brücke über den Flutgraben am Ortsrand von Aufenau für den Verkehr freigegeben worden ist. Und sie nicht mehr den Umweg über Wächtersbach fahren müssen, wenn sie z.B. im Mittelpunkt Aufenau Brötchen holen wollen. Noch fehlt an der Brücke das Geländer. Was aber gleich auffällt, ist dieses Schild:

Die Diensttreppe
Diensttreppe“? Da wiehert der Amtsschimmel! Wozu baut man eine Treppe, wenn sie nicht betreten werden darf? Oder war eigentlich gemeint: „Betreten der Diensttreppe für Unbefugte verboten“? Daran schlössen sich gleich weitere Fragen an: Wie kommt man aus dem Status eines Unbefugten in den eines Befugten? Durch Ausfüllen eines mehrseitigen Formulars bei der Stadtverwaltung? Oder bei Hessen Mobil (früher Straßenbauamt)?

Oder wollte Hessen Mobil einfach nur ausschließen, dass es bei einem eventuellen Unfall auf der Treppe haften muss? Dann allerdings hätte man direkt auf das Schild schreiben können: „Betreten der Treppe auf eigene Gefahr“. Ganz ohne Dienst und ganz ohne Verbot. Und ohne Amtsschimmel.

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Hessische Landesregierung Seit dem 02.06.2020 läuft die Öffent­lichkeits­beteiligung im Raum­ordnungs­verfahren für die geplante Neubaustrecke der Deutschen Bahn zwischen Gelnhausen und Fulda.

 

Hier die (leicht gekürzte) Mitteilung des zuständigen Regierungspräsidiums Darmstadt:

Im Raumordnungsverfahren zur geplanten Eisenbahn-Neubaustrecke Gelnhausen – Kalbach starten die Regierungspräsidien Darmstadt und Kassel die Beteiligung der Öffentlichkeit. Vom 2. Juni bis einschließlich 30. September 2020 können die Unterlagen samt einer von der DB Netz AG eingeführten Trassenalternative eingesehen und dazu Stellung genommen werden.

Die Stellungnahmen können über eine Online-Beteiligungsplattform, die über die Internetseiten beider Behörden zu erreichen ist, abgegeben oder per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und Post oder zur Niederschrift beim RP Darmstadt (Dezernat 31.1, Wilhelminenstraße 1-3, 64283 Darmstadt) eingereicht werden.

Die Antragsunterlagen sind sowohl auf der Internetseite der beiden Regierungspräsidien, als auch bei diesen vor Ort und in den Rathäusern und Kreisverwaltungen der von der Planung betroffenen Gebietskörperschaften einsehbar.
Weitere Informationen dazu gibt es online (rp-darmstadt.hessen.de).

Diese formelle Beteiligung der Öffentlichkeit erfolgt losgelöst von der Ende Mai abgeschlossenen frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung der DB Netz AG. Mit einem langen Beteiligungszeitraum wird der langjährigen öffentlichen Vorbereitung des Antrags durch Dialogforen der DB Netz AG und der besonderen Situation in diesem Verfahren entsprochen. Neben der Komplexität des Vorhabens sind dies auch die Erschwernisse unter den Bedingungen der Corona-Pandemie und die Beteiligung während der eigentlichen Haupturlaubszeit.

Sofern das Raumordnungsverfahren positiv abgeschlossen wird, folgt ein Planfeststellungsverfahren für die raumgeordnete Vorzugsvariante. Während es im Raumordnungsverfahren um die Findung der in der Gesamtschau aller Aspekte günstigsten Variante und um die Beurteilung und Optimierung der Raumverträglichkeit geht, ist das Ziel eines Planfeststellungsverfahrens eine Baugenehmigung innerhalb des raumordnerisch bestimmten Korridors.