Informationen aus und über, aber nicht nur für Wächtersbach-Neudorf ...  

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  Wächtersbach-Neudorf ...  

26.09.2020


Header Neudorf V2 mit Wappen

Die Randnotiz

Die Diensttreppe

Froh sind die Neudorfer schon, dass nach monatelangen Bauarbeiten die neue Brücke über den Flutgraben am Ortsrand von Aufenau für den Verkehr freigegeben worden ist. Und sie nicht mehr den Umweg über Wächtersbach fahren müssen, wenn sie z.B. im Mittelpunkt Aufenau Brötchen holen wollen. Noch fehlt an der Brücke das Geländer. Was aber gleich auffällt, ist dieses Schild:

Die Diensttreppe
Diensttreppe“? Da wiehert der Amtsschimmel! Wozu baut man eine Treppe, wenn sie nicht betreten werden darf? Oder war eigentlich gemeint: „Betreten der Diensttreppe für Unbefugte verboten“? Daran schlössen sich gleich weitere Fragen an: Wie kommt man aus dem Status eines Unbefugten in den eines Befugten? Durch Ausfüllen eines mehrseitigen Formulars bei der Stadtverwaltung? Oder bei Hessen Mobil (früher Straßenbauamt)?

Oder wollte Hessen Mobil einfach nur ausschließen, dass es bei einem eventuellen Unfall auf der Treppe haften muss? Dann allerdings hätte man direkt auf das Schild schreiben können: „Betreten der Treppe auf eigene Gefahr“. Ganz ohne Dienst und ganz ohne Verbot. Und ohne Amtsschimmel.

Schild zur DorferneuerungDie Stadt Wäch­ters­bach hatte einge­la­den, und viele, viele kamen bei tollem Spät­sommer­wetter am 08.09.2018 ab 14:00 Uhr zur Einweihung des neu gestalteten Dalles und des sanierten Alten Rathauses in Neudorf. Gleichzeitig wurde auch der Abschluss der Dorferneuerung im Dreidörfereck gefeiert.

Passend dazu hatten die Feuer­wehren aus den drei beteiligten Stadtteilen Hesseldorf, Weilers und Neudorf die Bewirtung der Gäste übernommen. Peter Blaumeisers Band Ton-in-Ton sorgte für die perfekte musikalische Umrahmung.

Feuerwehrmitglieder aus dem Dreidörfereck / Peter Blaumeisers Ton-in-Ton

Bürgermeister Andreas Weiher und Vize-Landrätin Susanne Simmler erinnerten in ihren Reden noch einmal an die öffentlichen Projekte, die im Rahmen der Dorferneuerung angepackt und –fast– alle fertiggestellt sind und für die insgesamt mehr als € 1,2 Mio ausgegeben worden sind. Für Neudorf waren das der neue Festplatz am Dorf­gemein­schafts­haus, der Spielplatz mit Raststation gegenüber, der Barriere-freie Zugang zum Friedhof (und bald auch zur Kirche), die Sanierung des Alten Rathauses und die Neugestaltung des Dalles zur neuen, alten Ortsmitte.

Bürgermeister A. Weiher und Vizelandrätin S.Simmler

Lobend erwähnt wurden die Betei­ligten in der Kreis- und Stadt­ver­waltung, die einen wesentlichen Anteil am Gelingen der Vorhaben hatten. Natürlich durften auch die vielen freiwilligen Helfer nicht vergessen werden, die insbesondere bei der Renovierung des Alten Rathauses (das Team um Frank Schneider) und jetzt noch bei der Neugestaltung des Kirchenvorplatzes tätig waren und sind.

An diesem Tag ging es aber haupt­sächlich um den Dalles und das Alte Rathaus. Durch die Umgestaltung ist der Dalles von einer schnöden Kreuzung wieder zu einem liebens­werten Dorfplatz geworden. Und das frisch sanierte Alte Rathaus ist ohne­hin innen wie außen ein Schmuck­stück.

Zum Abschluss des offiziellen Teils enthüllten Frau Simmler und Bürgermeister Weiher noch eine Tafel am Alten Rathaus, die an wichtige Ereignisse aus der Neudorfer Geschichte erinnert. Anschließend wurde das Rathaus zur Besichtigung frei gegeben.

Enthüllung der Gedenktafel zur Neudorfer Geschichte

Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, bei Kaffee, Kuchen, Bratwürsten, diversen Kaltgetränken und toller Live-Musik bis in den späteren Abend zu feiern.

Besucher bei der Einweihung des Dalles

Weitere Fotos finden Sie in unten stehender Galerie:

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