Informationen aus und über, aber nicht nur für Wächtersbach-Neudorf ...  

 Informationen aus und über  

  Wächtersbach-Neudorf ...  

26.09.2020


Header Neudorf V2 mit Wappen

Die Randnotiz

Die Diensttreppe

Froh sind die Neudorfer schon, dass nach monatelangen Bauarbeiten die neue Brücke über den Flutgraben am Ortsrand von Aufenau für den Verkehr freigegeben worden ist. Und sie nicht mehr den Umweg über Wächtersbach fahren müssen, wenn sie z.B. im Mittelpunkt Aufenau Brötchen holen wollen. Noch fehlt an der Brücke das Geländer. Was aber gleich auffällt, ist dieses Schild:

Die Diensttreppe
Diensttreppe“? Da wiehert der Amtsschimmel! Wozu baut man eine Treppe, wenn sie nicht betreten werden darf? Oder war eigentlich gemeint: „Betreten der Diensttreppe für Unbefugte verboten“? Daran schlössen sich gleich weitere Fragen an: Wie kommt man aus dem Status eines Unbefugten in den eines Befugten? Durch Ausfüllen eines mehrseitigen Formulars bei der Stadtverwaltung? Oder bei Hessen Mobil (früher Straßenbauamt)?

Oder wollte Hessen Mobil einfach nur ausschließen, dass es bei einem eventuellen Unfall auf der Treppe haften muss? Dann allerdings hätte man direkt auf das Schild schreiben können: „Betreten der Treppe auf eigene Gefahr“. Ganz ohne Dienst und ganz ohne Verbot. Und ohne Amtsschimmel.

 

An Pfingsten 2012 feierten die evangelisch-lutherische und die römisch-katholische Kirchengemeinde Neudorf gemeinsam und unter großer Anteilnahme der Bevölkerung den 50. Geburtstag der Johanneskirche in Neudorf und das Kirchweihfest.

Teilnehmer beim ökumenischen Gottesdienst
Höhepunkt der Feierlichkeiten war ein eindrücklicher ökumenischer Gottesdienst, den die beiden zuständigen Pfarrer Matthias Fischer (Evangelisch lutherische Kirchengemeinde Aufenau) und Stefan Kümpel (Katholische Pfarrgemeinde Bad Orb) leiteten.

Die Pfarrer Kümpel und Fischer (v.l.)
Für die musikalische Umrahmung sorgten die Gloria Singers des Gesangvereins Neudorf sowie die Churchies, die  Musik- und Gesangsgruppe der Evangelischen Kirchengemeinde Aufenau/ Neudorf.

Gloria Singers und Churchies beim gemeinsamen Liedvortrag
Vertreter der Stadt Wächtersbach, angeführt von Bürgermeister Rainer Krätschmer, der Kirchen und der ortsansässigen Vereine erinnerten in ihren Grußworten auch an die Entstehungsgeschichte der Johanneskirche, die als Simultankirche je einen Kirchenraum für die evangelische und katholische Gemeinde unter einem Dach vereinigt; den Vorplatz und den Glockenturm nutzen beide Konfessionen gemeinsam.

Bürgermeister Krätschmer bei seiner Rede


Der Wächtersbacher Pfarrer Schilling bei seiner Rede 
Nach dem Gottesdienst begleitete der Musikzug des Musikvereins Bad Orb die Gemeinde bei schönstem Wetter zum Festzelt am Dorfgemeinschaftshaus, wo schon Speisen und Getränke warteten und wo zunächst der Musikverein Bad Orb und danach der Musikverein Kassel die Gäste unterhielten.

Johanneskirche nach Abschluss des Gottesdienstes
Tanzveranstaltungen am Pfingstsamstag und an Pfingstsonntag komplettierten die Kirchweih. Begonnen hatte die Veranstaltung jedoch bereits am Samstagnachmittag mit der Aufstellung des Kerbbaums, der vorher von den Kerbburschen und -mädels bei einem Umzug durch den Stadtteil begleitet worden war.

Kerbburschen und -mädels nach dem Aufstellen des Kerbbaumes