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Spätwinter und beginnendes Frühjahr sind die Zeit des Jahres, in der viele Grundstückseigner Pflegearbeiten auf ihren Grundstücken durchführen. Insbesondere werden (zu) groß gewordene Bäume und Büsche  zurückgeschnitten oder gleich komplett gefällt. Auch dieses Jahr finden sich viele stumme Zeugen für solche Aktivitäten:

Baumstumpf als stummer Zeuge 

Besonders gründlich gepflegt hat 2011 die Deutsche Bahn AG entlang des nordseitigen Bahndamms zwischen der Autoüber- und der Radwegunterführung nach Aufenau. Hier blieb kein Baum und kein Strauch vor der Kettensäge verschont:

Kahlschlag am Bahndamm mit Zug
Weniger gründlich waren die beauftragten Subunternehmer beim Aufräumen:

Kahlschlag am Bahndamm
Radfahrer und Spaziergänger (mit und ohne Hund) werden im Sommer den kühlenden Schatten vermissen, den bisher die Bäume und Büsche dem Rad- und Wanderweg gespendet hatten.

Auch das Straßenbauamt hat gepflegt: Offenbar zur Vermeidung von Sichtbehinderungen auf der Straßenüberführung zwischen Aufenau und Neudorf wurde oberhalb der Leitplanken eine breite Schneise in Bäume und Buschwerk geschlagen. Ihrer Kronen beraubt, sehen manche Bäume von unten betrachtet jetzt aus wie aufgelassene Schlote in einer Industriebrache:

Kronenlose Bäume recken sich wie Schlote gen Himmel
Auch an anderen Stellen sah die Landschaft nach den Pflegemaßnahmen nicht unbedingt gepflegt aus:

Ungepflegt nach den Pflegearbeiten


PS: Die obigen Fotos sind im März 2011 entstanden. Zum Glück hat in der Zwischenzeit die Natur über manche der gezeigten Verwüstungen einen grünen Vegetationsteppich gelegt.

 

 

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