Informationen aus und über, aber nicht nur für Wächtersbach-Neudorf ...  

 Informationen aus und über  

  Wächtersbach-Neudorf ...  

26.09.2020


Header Neudorf V2 mit Wappen

Die Randnotiz

Die Diensttreppe

Froh sind die Neudorfer schon, dass nach monatelangen Bauarbeiten die neue Brücke über den Flutgraben am Ortsrand von Aufenau für den Verkehr freigegeben worden ist. Und sie nicht mehr den Umweg über Wächtersbach fahren müssen, wenn sie z.B. im Mittelpunkt Aufenau Brötchen holen wollen. Noch fehlt an der Brücke das Geländer. Was aber gleich auffällt, ist dieses Schild:

Die Diensttreppe
Diensttreppe“? Da wiehert der Amtsschimmel! Wozu baut man eine Treppe, wenn sie nicht betreten werden darf? Oder war eigentlich gemeint: „Betreten der Diensttreppe für Unbefugte verboten“? Daran schlössen sich gleich weitere Fragen an: Wie kommt man aus dem Status eines Unbefugten in den eines Befugten? Durch Ausfüllen eines mehrseitigen Formulars bei der Stadtverwaltung? Oder bei Hessen Mobil (früher Straßenbauamt)?

Oder wollte Hessen Mobil einfach nur ausschließen, dass es bei einem eventuellen Unfall auf der Treppe haften muss? Dann allerdings hätte man direkt auf das Schild schreiben können: „Betreten der Treppe auf eigene Gefahr“. Ganz ohne Dienst und ganz ohne Verbot. Und ohne Amtsschimmel.

Internet Explorer 9

 

Internet Explorer ist der "klassische" Webbrowser von Microsoft und für alle Windows-Plattformen verfügbar. Normalerweise wird der Browser bei der Installation des Betriebssystems bereits mit installiert. Je nach eingesetztem Betriebssystem sind unterschiedliche Versionen im Einsatz; es ist empfehlenswert, jeweils die Version mit der höchstmöglichen Nummer (bezogen auf die eingesetzte Betriebssystemversion) zu benutzen.

Weitere Informationen über den Internet Explorer findet man in einem Wikipedia-Artikel.

 

Der Internet Explorer war früher notorisch für

  • zahlreiche (bis zahllose) Sicherheitslücken und
  • den "kreativen" Umgang mit Webstandards.

Ersteres führte bei zahlreichen Nutzern zu Infektionen mit Viren und Trojanern. Letzteres zwang Generationen von Webdesignern dazu, beim Erstellen von Webseiten spezielle Vorkehrungen zu treffen, damit die Webseiten sowohl mit dem Internet Explorer als auch mit anderen Browsern korrekt dargestellt werden konnten.

 

Die aktuellen Versionen des Internet Explorer haben sowohl bezüglich der Sicherheit als auch bei der Einhaltung von Webstandards enorm zugelegt. Daher ist eine generelle Warnung vor diesem Browser heute nicht mehr angezeigt.

Trotz aller Verbesserungen bleibt der Internet Explorer nach Meinung von Experten (s. c't 20/2013, S. 132) bei den Kriterien Sicherheit, Schnelligkeit und Standardkompatibilität hinter den beiden Spitzenreitern Google Chrome und Mozilla Firefox zurück. Allerdings gibt es auch heute (immer noch) Webseiten, die ausschließlich mit dem Internet Explorer funktionieren; daher sollte der Browser auf jedem Windows-System installiert und für den Fall der Fälle verfügbar sein.

Updates zum Internet Explorer erhält man über das (hoffentlich ohnehin eingeschaltete) Windows-Update automatisch.

 

Wer keine Lust hat, einen alternativen Browser zu installieren, nicht das letzte Quäntchen an Leistung herausholen will, noch nicht bei Windows 10 angekommen ist und mit kleinen Fehlern bei Webseiten, die neueste Funktionen nutzen, leben kann, der wird durchaus mit dem Internet Explorer als Standardbrowser glücklich werden. Für alle anderen ist es sinnvoll, ihn als Zweit- oder Drittbrowser auf seinem Windows-System zu nutzen.

Private Nutzer von Windows 10 sollten statt des Internet Explorer lieber den neueren und technisch überlegenen Edge-Browser einsetzen. Gebraucht wird der Internet Explorer dagegen vor allem noch in Firmen, die eigene Web-Anwendungen geschrieben haben, die die Eigenheiten des Internet-Explorer (z.B. die Integration von ActiveX) benötigen.