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   Informationen aus und über, aber nicht nur für Neudorf .... 

Vivaldi LogoSeit 2015 ist mit Vivaldi eine weitere Browser-Alternative auf dem Markt. Die Macher hinter der Software stammen aus dem ehemaligen Opera-Umfeld und wenden sich mit ihrem Webbrowser besonders an Vielsurfer, die eine leistungsfähige und ansprechend gestaltete Benutzeroberfläche mit vielen Möglichkeiten zu schätzen wissen.

Ebenso wie Google Chrome benutzt Vivaldi die Quell-offene Chromium-Software als Unterbau. Wer also die Leistungsfähigkeit von Googles Browser schätzt, aber dem Suchmaschinen-Riesen nicht gleich alle Informationen frei Haus liefern will, findet mit Vivaldi eine Alternative.

Ausführliche Informationen über Vivaldi finden Sie in einem Wikipedia-Artikel, den Download-Link für die aktuelle deutschsprachige Windows-Version finden Sie auf den Seiten des Vivaldi-Projekts.

 

Ich selbst nutze Vivaldi als Zweit-Browser. Mein bevorzugter Browser ist nach wie vor Mozilla Firefox, der bei mir aber aus Sicherheitsgründen durch Sicherheitserweiterungen ziemlich eingeschränkt ist. Will ich mal eine Webseite ohne Einschränkungen anschauen, benutze ich daher oft Vivaldi.

 

Mozilla Thunderbird 3

Wenn Sie Mozilla Thunderbird bisher nicht installiert haben, laden Sie sich das Programm von der Mozilla-Webseite herunter und installieren Sie es, wie hier beschrieben. Starten Sie das Programm dann mit dem Benutzerkonto, mit dem Sie es später benutzen wollen.

Beim ersten Start sind dann zunächst einige Einstellungen vorzunehmen bzw. meist zu überspringen.

Sie können Thunderbird als Standardprogramm für verschiedene Dienste einstellen. Wenn Sie das nicht (gleich) wollen, können Sie auch auf Überspringen klicken; die Einstellungen lassen sich später auf Betriebssystem-Ebene noch vornehmen:

TR 01

Wenn Sie kein E-Mail-Konto konfigurieren wollen, können Sie den nächsten Bildschirm durch Klick auf E-Mail-Konto später ... überspringen:

TR 02

 Im folgenden Dialog geben Sie einen Namen für das neue Newsfeeds-Konto ein und klicken auf Weiter:

TR 03

 Mit dem nächsten Schritt beenden Sie den Assistenten:

TR 04

Wenn Sie jetzt im Hauptfenster von Thunderbird mit dem Cursor auf dem neuen Konto für den Newsfeed stehen, sehen Sie rechts eine Auswahl Abonnements verwalten. Klicken Sie darauf:

TR 04

Geben Sie im folgenden Dialog unter Feed-URL die Adresse des gewünschten Newsfeeds ein, z.B. wie in der Abbildung den Feed von Neudorf-MKK. Meist lassen sich die URLs auf der Website des jeweiligen Anbieters an geeigneter Stelle kopieren und hier einfügen. Klicken Sie dann auf Hinzufügen:

TR 04

Wenn die URL korrekt war, sehen Sie jetzt folgende Ansicht; beachten Sie, dass das Miniatursymbol der jeweiligen Seite angezeigt wird. Schließen Sie den Dialog:

TR 04

Im Hauptfenster von Thunderbird werden Sie kurz danach sehen, dass unter Ihrem neuen Feed Nachrichten angekommen sind:

TR 04

Klicken Sie auf den Feed-Namen. Sie sehen die neuen Nachrichten im Thunderbird-Fenster in gleicher Weise, wie bei einem E-Mail-Konto neue Mails angezeigt würden. Fertig !!!

TR 04

 

Falls Sie Thunderbird bereits als E-Mail-Programm einsetzen, fügen Sie ein neues News-Konto über Extras - Konten-Einstellungen hinzu:

TR 10

Im gleichen Dialogfeld können Sie auch Feineinstellungen für Ihr Newsfeed-Konto vornehmen und ihre abonnierten Feeds verwalten:

TR 11

 

RSSZahlreiche Webseiten, darunter viele Zeitungsverlage, veröffentlichen einen Teil ihrer Meldungen als Nachrichtenstrom (neudeutsch: Newsfeed). Technisch gesehen kommt dabei meist RSS zum Einsatz.

Lesen kann man diesen Nachrichtenstrom grundsätzlich auch im Webbrowser; dabei gewinnt man allerdings nicht viel, denn dann könnte man ja auch gleich die normale Webseite von SPIEGEL, Gelnhäuser Tageblatt oder FAZ besuchen. Viel eleganter ist es, für diese Zwecke ein darauf spezialisiertes Programm zu verwenden, nämlich einen Newsreader (auch Feedreader). Diese Software holt alle abonnierten Nachrichtenströme (Feeds) in regelmäßigen Abständen ab und präsentiert sie in einer angemessenen Oberfläche.

In dieser Hinsicht ähneln die Newsreader einem E-Mail-Programm, das ja auch regelmäßig die konfigurierten Mailserver abfragt und die Ergebnisse präsentiert. So ist es kein Wunder, dass viele E-Mail-Programme "im Nebenberuf" auch als Newsreader eingesetzt werden können. Das gilt für Microsoft Outlook genau so wie für Mozilla Thunderbird.

Wer also Outlook oder Thunderbird bereits auf seinem Rechner nutzt, kann das Lesen von Newsfeeds einfach im jeweiligen Programm konfigurieren. Da Mozilla Thunderbird kostenlos verfügbar ist, kann es sich sogar lohnen, dieses Programm eigens zum Lesen von Newsfeeds auf dem PC oder Notebook zu installieren. Wie man Mozilla Thunderbird dafür konfiguriert, steht im folgenden Beitrag.

 

Newsreader gibt es nicht nur für Windows, sondern praktisch für alle anderen Betriebssysteme. Suchen Sie mit der Suchmaschine Ihrer Wahl oder im jeweiligen App-Store.

 

Microsoft Edge logoMicrosoft Edge ist der neue Standard-Browser von Windows 10. Beim Aufruf  fällt sofort seine puristische und optische zurückhaltende Oberfläche positiv auf. Doch auch die inneren Werte können überzeugen:

  • Wie die Computerzeitschrift c't schreibt (Heft 17/2015, S. 88) schreibt, schließt der Browser bezüglich Geschwindigkeit und Einhaltung moderner Webstandards zu den Spitzenreitern Mozilla Firefox und Google Chrome auf.
  • Die Microsoft-Technologie ActiveX, die im Internet Explorer für die Mehrzahl der zahlreichen (oder auch zahllosen) Sicherheitslücken verantwortlich war, wird von Microsoft Edge nicht mehr unterstützt.
    Damit ist Edge gegenüber dem Internet Explorer eindeutig auch der sicherere Browser.

Für Otto Normalsurfer ist Edge auf jeden Fall die bessere Wahl als der Internet Explorer; lediglich Firmen, die ActiveX-Anwendungen im Browser einsetzen, sind weiterhin auf den Internet Explorer angewiesen.

Größter Kritikpunkt ist derzeit (August 2015) das Fehlen von Erweiterungen, die es für Mozilla Firefox und Google Chrome in Hülle und Fülle gibt. Wer diese nicht braucht und auf einem neuen PC zusammen mit Windows 10 auch Edge vorfindet, kann mit diesem sicher gut leben.

 

Einige Screenshots des neuen Browsers finden Sie hier:

 

 

Kleinbildfilm Fuji

 

Fotografieren einst ....

Kann sich noch jemand an die „gute alte Zeit" der analogen Fotografie erinnern?

Man besorgte sich einen Film, der eine ziemlich begrenzte Zahl von Fotos aufnehmen konnte (meistens nicht mehr als 36) und der eine bestimmte Charakteristik hatte, z.B. Lichtempfindlichkeit (erkennbar am ISO-Wert) und Filmart (Negativ- oder Diafilm). Diesen Film musste man dann im Fotoapparat lassen, bis er voll belichtet war, da ein einmal aus der Kamera entnommener Film nicht mehr eingesetzt werden konnte.

Beim Fotografieren gab es die berühmte „Knipshemmung", denn Filme waren teuer, weshalb man nur auf den Auslöser drückte, wenn man meinte, ein wirklich gelungenes Bild zu erzeugen. Der fertige Film wurde dann entwickelt und ergab dann entweder Dias oder Negative. Letztere konnte man anschließend in der Dunkelkammer auf Fotopapier „abziehen" lassen, wobei man –meist verbunden mit Zusatzkosten- auch spezielle Anforderungen, z.B. Ausschnittvergrößerungen, erfüllt bekam.

Die fertigen Dias landeten in Magazinen für den Projektor, die Papierbilder im Fotoalbum oder im alten Schuhkarton. Bei der Aufbewahrung war es sinnvoll, sorgfältig und mit System vorzugehen, da das Wiederauffinden eines bestimmten Fotos sonst mit erheblichem Aufwand verbunden war.

Nicht vergessen werden sollte, dass man auf Ergebnisse seiner gestalterischen Aktivitäten meist tage-, wochen- oder monatelang warten musste.

 

Canon IS210.... und jetzt

Heute jedoch ist alles anders! Die digitale Kamera (das ist ein Computer, der auch fotografieren kann) oder das Smartphone (das ist ein Computer, mit dem man auch fotografieren und telefonieren kann) speichern die Fotos auf Speicherkarten, die „Entwicklung" und Endlagerung passieren auf einem (mobilen oder ortsfesten) Computer. Günstige Speicherkarten nehmen Hunderte oder Tausende Fotos auf und sind wieder verwertbar, sobald man die Aufnahmen auf einen Computer überspielt hat.

SD Card

 

Angesichts der preiswerten Speichermedien kann man die Knipshemmung bedenkenlos hinter sich lassen; stattdessen bietet es sich an, die Serienbildfunktion der Digitalkamera zu verwenden, um z.B. bei Sportaufnahmen den Skirennläufer genau beim Passieren der Slalomstange oder das Rallye-Fahrzeug beim Sprung über einen Buckel zu erwischen.

 


Ist heute alles anders? Nicht ganz!

Zwar haben sich die technischen Rahmenbedingungen radikal verändert, aber die zentralen Aufgaben rund ums Foto sind die gleichen geblieben: Es geht um Bildgestaltung, Bildverwaltung und Bildbearbeitung. Hierzu werde ich in den folgenden Kapiteln einiges berichten und auch ein wenig auf Grundlagen eingehen.

 

Bildgestaltung

Entscheidend für die Qualität eines Fotos ist das, was darauf zu sehen ist und wie es „ins Bild" gesetzt wird. Das gilt für das alte analoge Foto genauso wie für sein modernes, digitales Pendant. Zu diesem Thema möchte ich nicht allzu viel ausführen, denn hierzu gibt es Hunderte von Lehrbüchern. Eine Recherche nach „Fotoschule" oder „Fotokurs" beim (Online-) Buchhändler Ihrer Wahl kann hier bei der Auswahl helfen.

Manche dieser Bücher gehen auch auf die Eigenheiten digitaler Kameras ein, die etwas anders arbeiten als analoge Fotoapparate. Eine Grundregel der Fotografie muss man bei modernen Digitalkameras nicht mehr ganz so wörtlich nehmen: „Ran ans Objekt": Natürlich sollte man sein Bildobjekt möglichst formatfüllend aufnehmen, aber aktuelle Digitalkameras verfügen über so viele Pixel, dass man durchaus an den Rändern ein wenig Raum lassen kann, da man diesen beim Bearbeiten des Fotos möglicherweise noch als Verschnitt benötigt.

Womit wir bei einem weiteren Aspekt beim Thema Bildgestaltung angekommen wären: Natürlich findet der wichtigste Teil der Bildgestaltung in dem Moment statt, in dem der Fotograf auf den Auslöser drückt. Den Feinschliff bekommen (digitale) Fotos jedoch später mit Hilfe eines geeigneten Programms für die Bildbearbeitung.

 

Bildverwaltung

Hier geht es zunächst einmal darum, die digitalen Fotos aus der Kamera auf einen Rechner zu bekommen. Danach sollten die importierten Fotos so im Rechner gespeichert werden, dass man sie wieder auffinden kann. Empfehlenswert ist auch eine sofortige Datensicherung. Nicht zuletzt gehören zur Bildverwaltung auch das Aussortieren von misslungenen oder doppelten Bildern sowie das Anbringen von Copyright-Vermerken.

 

Bildbearbeitung

Ja, es gibt ihn: Den großen Moment, wenn man ein absolut perfektes Bild aufnimmt, das technisch und vom Motiv her keinerlei Wünsche offen lässt. Leider ist dieser Moment mehr als selten, aber hier setzt Bildbearbeitung an.
Anders ausgedrückt: Bildbearbeitung macht aus guten Fotos sehr gute und aus mittelmäßigen immer noch vorzeigbare!

Meist verläuft die Bildbearbeitung in zwei Schritten, von denen der erste nicht jedem Fotografen bewusst ist: Schon eine Billig-Digitalknipse für weniger als € 100,- enthält einen digitalen Signalprozessor, der das Rohmaterial vom Bildsensor automatisiert verarbeitet und in eine Bilddatei (meist im Format .JPG) verwandelt.

Diesen Automatismus kann man nur bei höherwertigen Digitalkameras (z.B. bei der Mehrzahl der Spiegelreflex-Kameras) abschalten. Dann gibt die Kamera die komplette Bildinformation in einem (meist Hersteller- oder sogar Kamera-spezifischen) sogenannten RAW-Format aus; diese Rohdateien müssen dann auf dem Rechner mit einem darauf spezialisierten Programm aufbereitet werden.

Der zweite Bearbeitungs-Schritt findet dann in jedem Fall auf einem Rechner statt. Typische Aufgaben hierbei:

    • Korrektur von Bildfehlern
    • Wahl des Bildausschnittes
    • Schwarz- und Weißabgleich

 

Grundlagen: Metadaten

Eine Bilddatei im verbreiteten JPG-Format enthält nicht nur die eigentlichen Bildinformationen, sondern kann darüber hinaus eine Reihe von Metadaten enthalten. Metadaten sind laut Wikipedia „Daten, die Informationen über Merkmale anderer Daten enthalten, aber nicht diese Daten selbst“. Die wichtigsten Metadaten in Bilddateien sind EXIF- und IPTC-Daten.

Praktisch alle Digitalkameras und auch die meisten Fotoapplikationen in Smartphones speichern automatisch EXIF-Daten in ihren Bilddateien. Diese EXIF-Daten enthalten neben Aufnahmedatum und -uhrzeit (Deshalb bitte die Uhr in der Kamera richtig stellen und auch nicht die Sommerzeit-/Winterzeit-Umstellung vergessen!) vor allem technische Informationen zum Bild: das Kameramodell, die Brennweite, die Verschlusszeit, die Blendeneinstellung, den ISO-Wert und vieles mehr. Innerhalb der EXIF-Daten gibt es üblicherweise auch ein kleines Vorschaubild. Ein Beispiel für die EXIF-Daten einer Digitalkamera können Sie hier herunterladen.
Verfügt die Kamera oder das Smartphone über einen GPS-Chip, sind meist auch die Koordinaten des Aufnahmeortes und die Blickrichtung enthalten. Ein Beispiel für die EXIF-Daten eines Apple iPads können Sie hier herunterladen; beachten Sie die Geo-Koordinaten im Abschnitt [GPS].

IPTC-Daten landen meist nicht automatisch im Digitalfoto, sondern müssen während der Verarbeitung der Bilddatei ergänzt werden. Enthalten sind Informationen zum Fotografen, dem Copyright (also der Lizenz, die bei der Nutzung des Fotos zu beachten ist) und Schlagwörter (zur Suche mittels Bildverwaltungsprogrammen). Ein einfaches Beispiel für IPTC-Daten können Sie hier herunterladen.

 

Anzumerken bleibt, dass die Metadaten in Bilddateien, gerade bei Smartphones und Tablets mit GPS-Chip, relativ viel verraten können. Wer dies nicht möchte, sollte vor der Weitergabe seiner Bilddateien die Metadaten löschen. Wie das geht, steht hier.

 

 

 

Sonstige Funktionen von XnView

XnView verfügt über zahllose Funktionen, die in den bisherigen Beiträgen nur angerissen worden sind. Hier möchte ich noch einige Funktionen des Programmes vorstellen, die ich selbst häufiger benutze:

 

Bildgröße ändern

Häufig kommt es vor, dass man die Bildgröße ändern will, weil für den vorgesehenen Zweck nicht die volle Auflösung des Fotos gebraucht wird. Dies gilt besonders beim Versand von Bildern per E-Mail, denn die vergleichsweise riesigen Dateien moderner Digitalkameras verstopfen Postfächer sehr schnell und sorgen für lange Versandzeiten. Zwar wird die Bilddatei durch die Bearbeitung und das anschließende (Neu-) Speichern im JPG-Format schon deutlich kleiner, bleibt aber meist noch im Megabyte-Bereich.

Nehmen wir als Beispiel dieses Bild einer Möwe:

XnView Bildgroesse 3

     Pixel-Zahl      Dateigröße  
Datei aus der Kamera 4928x3264 3,97 MB
Nach Bearbeitung 4928x3264 1,70 MB
Verkleinert 1200x795 175 kB
Wie hier auf der Webseite 610x404 77 kB

 

 

 

 

 

Die "richtige" Bildgröße gibt es sicher nicht, denn es kommt immer darauf an, was man mit dem Foto machen will. Dazu zwei Beispiele:

  • Zum Betrachten auf einem der heute üblichen Full-HD-Bildschirme mit ihren 1920x1080 Pixeln genügt ein Foto mit 1200 bis 1800 Pixeln Breite.
  • Auf dieser Website benutze ich normalerweise Fotos mit einer Breite von 610 Pixeln.

Zum Drucken in Postergröße dagegen sollten es so viele Pixel wie möglich sein.

 

Um die Größe eines Bildes in XnView zu verändern, gehen Sie in der Einzelbildansicht auf Bild - Größe ändern ...:

XnView Bildgroesse 1

Im darauf folgenden Dialog stellen Sie die gewünschte Breite oder Höhe des Bildes ein. Alle anderen Optionen sollten wie auf der Abbildung bleiben.

XnView Bildgroesse 2

Durch Klick auf OK bestätigen Sie die Berechnung. Sichern Sie Ihre Bilddatei an einem geeigneten Ort.

 

Stapelverarbeitung

Falls Sie mehrere oder gar viele Bilder in einer anderen Bildgröße als der des Originals benötigen, kann das bei Nutzung des oben beschriebenen Verfahrens leicht in eine Klick-Orgie ausarten. Es geht aber auch einfacher: durch Nutzung der Stapelverarbeitung. Markieren Sie dazu im Bildbetrachter alle Fotos, die Sie in einem Rutsch bearbeiten wollen, und gehen Sie auf Werkzeuge - Stapelverarbeitung...

XnView Stapel 1

Dadurch erscheint ein Dialogfenster:

XnView Stapel 2

Hier können Sie im oberen Bereich Eingabe noch Fotos zu Ihrer Auswahl hinzufügen oder welche wegnehmen. Im Bereich Ausgabe können Sie u.a. ein bereits bestehendes Verzeichnis für die verarbeiteten Bilder angeben. Danach klicken Sie oben auf den Reiter Umwandlungen. Unter den zahlreichen Optionen, die für die Stapelverarbeitung angeboten werden, klicken Sie auf Größe ändern, dann auf den Button Hinzufügen, geben die gewünschte Bildbreite oder -höhe an und klicken Sie auf Starten.

XnView Stapel 3

Wenn alles korrekt ausgefüllt war, erscheint eine Fortschrittsanzeige:

XnView Stapel 4

Falls Sie einen langsamen Rechner besitzen und/oder eine große Zahl von Bildern konvertieren, ist jetzt ein guter Moment, um einen Kaffee oder ein Kaltgetränk zu holen. Nach Abschluss der Umwandlungen finden Sie die verarbeiteten Bilder im Ausgabeverzeichnis.

Wie Sie an der langen Liste möglicher Aktionen im Reiter Umwandlungen erkennen können, gibt es zahlreiche weitere Aktionen, die per Stapelverarbeitung auf eine große Anzahl Fotos angewandt werden können, z.B. die Umwandlung von Fotos in Graustufenbilder oder Mosaike.

 

Bildteile unkenntlich machen

Apropos Mosaik: Manchmal möchte man Teile von Bildern unkenntlich machen, bevor man sie weitergibt.

Angenommen, wir wollen auf dem Bild eines LKWs das Kennzeichen unleserlich machen:

XnView Mosaik 1

Wählen Sie dazu in der Einzelbildansicht den Bereich des Nummernschildes mit der Maus aus und gehen Sie auf Filter - Effekte:

XnView Mosaik 2

Gehen Sie im erscheinenden Dialog auf Effekte - Mosaik und schieben Sie den Regler nach rechts, bis auf dem Bild der Effekt ausreichend stark ist. (Verlassen Sie sich in diesem Fall nicht auf die Vorher-Nachher-Anzeige, da diese hier ungenau arbeitet.)

XnView Mosaik 3

Auch bei starkem Heranzoomen ist danach das Nummernschild nicht mehr lesbar:

XnView Mosaik 4

Mit dem gleichen Verfahren können Sie z.B. auch Gesichter unkenntlich machen oder vom Bildschirmfoto eines Beleges für das Finanzamt alles unleserlich machen, was dieses nicht zu wissen braucht.

 

XnView UndoDas Dialogfeld Effekte bietet darüber hinaus zahlreiche weitere, mehr oder weniger sinnvolle Transformationen an, die Sie in einer ruhigen Stunde einmal ausprobieren können. Verpassen Sie z.B. mal einem Ihrer Bilder einen 3D-Rahmen.

Falls Ihnen der Effekt nicht gefällt, können Sie jederzeit mit einem Klick auf den Rückgängig-Button in der Werkzeugleiste von XnView (oder per STRG-Z) eine Aktion rückgängig machen.

Weitere Bildmanipulations- und Umwandlungsmöglichkeiten finden Sie im Untermenü Bild, z.B. die Umwandlung eines Fotos in ein Graustufenbild wie den LKW unten, der vorher einen 3D-Rahmen bekommen hat:

XnView Umwandlungen 1

 

Bildschirmfotos

XnView Screenshot 1

XnView eignet sich hervorragend, um Bildschirmfotos (neudeutsch: Screenshots) zu erstellen und gleich anschließend im Programm weiter zu verarbeiten. Klicken Sie dazu auf den entsprechenden Button in der Werkzeugleiste.

Im darauf folgenden Dialogfeld finden Sie zahlreiche Optionen:

XnView Screenshot 2

Im oberen Drittel können Sie einstellen, ob Sie ein Foto des gesamten Desktops, des aktives Fenster, eines bestimmten Fensters oder einer beliebigen Rechteckauswahl auf dem Bildschirm haben möchten. Als Auslöser können Sie eine bestimmte Anzahl Sekunden oder einen Tastendruck wählen. Interessant bei den Optionen sind die Möglichkeiten, den Mauszeiger mit zu erfassen sowie mehrere Bildschirmfotos nacheinander zu erstellen. Im unteren Drittel können Sie schließlich einstellen, ob das Foto direkt in XnView weiter verarbeitet werden soll. Alternativ können die Bildschirmfotos auch mit Zeitstempel als Dateiname in einem beliebigen Verzeichnis abgelegt werden.

Übrigens: Fast alle Bildschirmfotos auf dieser Website sind mit dieser Funktion von XnView entstanden.

 

Text hinzufügen

Manchmal möchte man ein Foto um Text zu ergänzen. Typische Beispiele hierzu wären:

  • Aus einem Foto eine Glückwunschkarte erstellen
  • Auf dem Foto einen sichtbaren Copyright-Vermerk anbringen
  • Einem Bildschirmfoto für Schulungsunterlagen einen erläuternden Text hinzufügen

Dazu gehen Sie in der Einzelbilddarstellung auf Bild - Text hinzufügen...

XnView Text 1

Im folgenden Dialogfeld geben Sie den Text ein und wählen Farben, Deckkraft sowie Schriftart und -größe:

XnView Text 2

Mit Klick auf OK wird er Schriftzug ins Bild eingeblendet und Sie können ihn mit gedrückter Maustaste an seinen Zielort ziehen:

XnView Text 3

Sobald Sie die Maustaste loslassen, ist der Schriftzug eingefügt:

XnView Text 4

 

Vergessen Sie nach allen Änderungen nicht, Ihr Ergebnis mit STRG-S zu sichern!

 

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