Informationen aus und über, aber nicht nur für Wächtersbach-Neudorf ...  

 Informationen aus und über  

  Wächtersbach-Neudorf ...  

22.09.2020

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Die Randnotiz

Die Diensttreppe

Froh sind die Neudorfer schon, dass nach monatelangen Bauarbeiten die neue Brücke über den Flutgraben am Ortsrand von Aufenau für den Verkehr freigegeben worden ist. Und sie nicht mehr den Umweg über Wächtersbach fahren müssen, wenn sie z.B. im Mittelpunkt Aufenau Brötchen holen wollen. Noch fehlt an der Brücke das Geländer. Was aber gleich auffällt, ist dieses Schild:

Die Diensttreppe
Diensttreppe“? Da wiehert der Amtsschimmel! Wozu baut man eine Treppe, wenn sie nicht betreten werden darf? Oder war eigentlich gemeint: „Betreten der Diensttreppe für Unbefugte verboten“? Daran schlössen sich gleich weitere Fragen an: Wie kommt man aus dem Status eines Unbefugten in den eines Befugten? Durch Ausfüllen eines mehrseitigen Formulars bei der Stadtverwaltung? Oder bei Hessen Mobil (früher Straßenbauamt)?

Oder wollte Hessen Mobil einfach nur ausschließen, dass es bei einem eventuellen Unfall auf der Treppe haften muss? Dann allerdings hätte man direkt auf das Schild schreiben können: „Betreten der Treppe auf eigene Gefahr“. Ganz ohne Dienst und ganz ohne Verbot. Und ohne Amtsschimmel.

Wappen der Stadt WächtersbachSeit Beginn der 2010er Jahre beschäftigte sich die Stadt Wächtersbach mit dem Bau von insgesamt acht Wind­kraft­anlagen in den Ortsteilen Wittgenborn (2), Neudorf (4) und Aufenau (2). Zur Dokumentation der Planungen und des Projektfortschritts wurde eigens eine Website Windkraft Wächtersbach eingerichtet.

Realisiert wurden am Ende nur die drei Windräder, die seit 2014 oberhalb von Neudorf stehen. Die Geschichte dieser Anlagen ist hauptsächlich für Neudorf von Interesse. Daher wurde von der Stadt Wächtersbach und den Machern dieser Website gemeinsam beschlossen, die Website Windkraft Wächtersbach abzu­schalten und die Inhalte auf diese Website zu übernehmen.

Windräder oberhalb von Neudorf (Juni 2014)

Der Windpark in Neudorf wurde nach der Fertigstellung vom Versorgungsservice Main-Kinzig, einer Tochtergesellschaft der Kreiswerke Main-Kinzig, im September 2014 übernommen und seitdem betrieben.